|
Die dritte Methode der Erzeugung elektrischer Energie wurde
relativ spät entdeckt, nämlich die durch Magnetismus.
1820 bemerkte André-Marie Ampère (1775-1836),
daß stromführende Drähte sich manchmal anziehen
und manchmal abstoßen. 1831 demonstrierte Michael Faraday
(1791-1867), daß eine in einem starken Magnetfeld drehende
Kupferscheibe einen konstanten Strom abgibt. Von der Kupferscheibe
zur Drahtwicklung war es dann für Faraday und sein Forschungsteam
nur ein kleiner Schritt.
Der Nickel-Kadmium-Akku wurde 1899 vom Schweden Waldmar Jungner
erfunden. 1947 gelang es Neumann, die Zelle zu versiegeln,
was zum heutigen Nickel-Kadmium-Akku führte.
In den 1970er Jahren begann man mit Forschungen an einem NiMH-System.
Doch die Metallhydridlegierungen waren für die Verwendung
in einer Zelle nicht stabil genug. In den 1980ern wurden dann
neue Hydride erfunden, die stabiler waren, und zehn Jahre
später war der NiMH-Akku kommerziell verfügbar.
Die ersten primären Lithium-Batterien kamen in den 1970ern
auf den Markt. Versuche, einen wiederaufladbaren Lithium-Akku
zu entwickeln, schlugen in den 1980er Jahren aus Gründen
der Sicherheit fehl. Wegen der Instabilität von Lithiummetall,
insbesondere beim Laden, verlagerte sich die Forschung auf
nichtmetallisches Lithium in Form von Lithiumionen, die zwar
eine geringere Energiedichte haben, aber sicher sind, solange
beim Laden und Entladen bestimmte Vorkehrungen getroffen werden.
Es war die Sony Corporation, die 1991 den ersten Li-Ion-Akku
kommerzialisierte.
Sicher sind die ersten Batterien unhandlich und unzuverlässig
gewesen. Doch unsere Nachfahren werden wahrscheinlich einmal
genauso über unsere heutige Technik lächeln, wie
wir über die plumpen Versuche vor 200 Jahren.
Dieser Artikel enthält Auszüge aus der 2. Ausgabe
des Buches Batteries in a Portable World - A Handbook on Rechargeable
Batteries for Non-Engineers [Akkus in einer tragbaren Welt
- Ein Handbuch über wiederaufladbare Akkus für Laien].
In diesem Buch behandelt Autor Buchmann Akkus im tagtäglichen
Gebrauch und erläutert ihre Stärken und Schwächen
in einer für Laien verständlichen Sprache. Dieses
300 Seiten umfassende Buch ist von Cadex Electronics Inc.
über book@cadex.com oder die Rufnummer +1 604-231-7777
und Buchläden erhältlich. Weitere Informationen
über Akkutechnik finden Sie im Internet unter www.buchmann.ca.
Über den Autor
Isidor Buchmann ist Gründer und Geschäftsführer
der Cadex Electronics Inc., die ihren Stammsitz in Vancouvers
Stadtteil Richmond in der kanadischen Provinz British Columbia
hat. Herr Buchmann ist in der Radiokommunikation zu Hause,
hat das Verhalten von wiederaufladbaren Akkus über zwei
Jahrzehnte hinweg bei praktischen Anwendungen studiert und
viele Bücher und Artikel über die Wartung von Akkus
geschrieben. Auf Seminaren und Konferenzen auf der ganzen
Welt ist Herr Buchmann ein gern gesehener Vortragsredner.
Über die Firma
Cadex Electronics Inc. entwickelt und produziert qualitativ
hochwertige Lade- und Analysegeräte sowie Managementsoftware
für Akkus. Die preisgekrönten Produkte werden mit
den Ziel entwickelt, die Lebenszeit von Akkus zu verlängern.
Cadex-Geräte kommen in den Sektoren drahtlose Kommunikation,
Notdienste, mobiles Computing, Avionik, Biomedizin, Rundfunk
und Landesverteidigung zur Anwendung. Die Firma Cadex besitzt
das ISO9001-Zertifikat; ihre Produkte werden in über
100 Ländern der Welt verkauft.
|