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In
Bild 3 werden die Kosten von 1kW Energie aus AA-Alkalizellen,
versiegelten Nickel-Kadmium-Akkus, Verbrennungsmotoren, Brennstoffzellen
und dem öffentlichen Versorgungsnetz zusammengefaßt.
Neben den Anschaffungskosten wurden, falls zutreffend, Kraftstoffkosten
und die Kosten für den letztendlichen Austausch des Energieträgers
berücksichtigt.
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Anschaffungskosten der Geräte zur Erzeugung von
1kW
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Lebensdauer der Geräte bis Generalüberholung
oder Austausch
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Kraftstoff-kostenzur Erzeugung von 1 kWh
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Gesamtkosten pro
kWh, einschl. Kraftstoff, Wartung und Austausch
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PrimärbatterieAA-Alkalizellen
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$4.004 AA-Zellen
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10hEinwegnutzung
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N/A
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$330
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Akkupackfür tragbare Verwendung
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$7,000, based on 7.2V, 1000mAh
at $50/pack
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1500 hmit 1 C Entladung
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$0,15 für Elektrizität
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$7.50
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Verbrennungs-motorfür mobile Verwendung
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$30 $3.000/100kW (134hp
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4000 h
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$0.25
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$0.30
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Brennstoffzelle- tragbare-
mobile -
stationär
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$3,000
- 7,500
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2000 h
4000 h
40,000 h
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Schätzwert
$0.35
$0.10
$0.03
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$1.85 - 4.10
$1.30 - 0.60
$0.10 - 0.20
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Elektrizität
(öffentliches Netz)
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Alles inclusive
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Alles inclusive
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$0.03
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$0.10typical
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Bild
3: Kosten der Erzeugung von 1 kW Energie. Hierbei wurden
die Anschaffungskosten, der Kraftstoffverbrauch (falls zutreffend),
die Wartung und der letztendliche Geräteaustausch berücksichtigt.
Als billigste Stromquelle ist die öffentlichen Versorgung
zu bewerten; die teuerste ist die Primärbatterie
Die Brennstoffzelle
ist das effektivsten Mittel zur Erzeugung von Elektrizität,
ist jedoch hinsichtlich der Kosten pro kWh sehr teuer. Diese
Kosten werden jedoch rentabel, wenn man sie mit kleinen Akkus
vergleicht. Bei Fahrzeug- und stationären Anwendungen
ist die Brennstoffzelle erheblich teurer als der Verbrennungsmotor.
Die Kostenangaben basieren auf derzeitigen Schätzungen
und Annahmen.
Primärbatterien gegenüber Akkus
Abgesehen vom Verbrauchermarkt sind Militär und Notdienste
die größten Anwender der Primärbatterie. Außer
ihrer hohen Energiedichte, langer Lagerung und einfacher Verwendung
ist eine der wichtigsten Eigenschaften von Primärbatterien
ihre sofortige Einsatzbereitschaft. Auch die Logistik ist
einfach. Mit Hilfe der Primärbatterie kann Energie an
abgelegenen Punkten, die unbemannt und ohne elektrische Versorgung
sind, problemlos zur Verfügung gestellt werden. Auch
die Entsorgung ist einfach, da nur geringfügig toxisches
Material verwendet wird.
Aufgrund ihrer Einwegverwendung liegen die Kosten einer Primärbatterie
ca. 30 Mal höher als jene für Akkus. Der Unterschied
ist noch höher, wenn die Packs ohne Rücksicht auf
die Verwendungsdauer nach jedem Einsatz ausgetauscht werden.
Ein General der US-Army sagte einmal, daß die Hälfte
aller entsorgten Batterien noch 50 Prozent Energie enthielten.
Die Entsorgung von nur teilweise aufgebrauchten Batterien
ist weit verbreitet, da das Verfolgen des Energiezustands
eines Packs zeitaufwendig und schwierig ist. Es ist viel einfacher,
vor jedem Einsatz neue Packs auszugeben.
Dabei ist es durchaus möglich, den Ladezustand einer
Primärbatterie festzustellen. Die einfachste Methode
ist das Messen der Klemmenspannung, das Ergebnis ist jedoch
ungenau. Eine bessere Methode ist das Zählen der austretenden
Energieeinheiten, auch als Coulomb bekannt. Hierfür sind
ein Schaltkreis und eine Anzeige auf der Batterie erforderlich.
Aufgrund der hohen Kosten und der Ungenauigkeit, insbesondere
während der Impulsentladung, wird diese Methode selten
bei Primärbatterien verwendet.
Eine genauere Messung des Ladezustands ist mit Schnelltestinstrumenten
möglich, wobei die chemische Integrität der Batterie
überprüft wird. Für jeden Batterietyp wird
im Anschlußadapter eine Referenzmatrix gespeichert.
Der Test dauert ein paar Sekunden und ist nicht invasiv.
In den vergangenen zehn Jahren haben Militär und Notdienste
immer mehr den Gebrauch von Akkus bevorzugt. Die Gründe
liegen in der Verbesserung der Batterietechnologie und der
Lademethoden sowie in der Verfügbarkeit des Ladestroms.
Die Kosten sind jedoch der wichtigste Grund.
In der US-Army werden Akkus hauptsächlich zum Training
eingesetzt. Jetzt wird jedoch auch ihre Eignung für Kampfeinsätze
untersucht. Akkus haben Vorteile, die nicht nur im Kostenbereich
liegen. Zum einen können die Akkus wieder verwendet werden
und belasten nicht die Beschaffungswege.
Steht keine normale Stromversorgung zur Verfügung, kann
mit Hilfe von Solarenergie, Windmühlen oder Handkurbelgeneratoren
geladen werden. Selbst die Nutzung von kinetischer Energie,
wobei z. B. ein Generator an der Stiefelsohle des Soldaten
befestigt ist, wird erforscht. Akkus können die Kommunikation
in Gebieten aufrechterhalten, wo keine neuen Batterien beschafft
werden können.
Akkus sind nichts neues im Militär - in der niederländischen
Armee werden sie bereits seit Jahrzehnten eingesetzt. Während
die niederländische Armee kleinere Packs für Handgeräte
benutzt, verwendet die US-Army größere Akkus für
Rucksackgeräte. Außer bei der chemischen Zusammensetzung
und Größe gibt es zwischen den beiden Armeen noch
andere Unterschiede bei der Behandlung von Akkus.
In der US-Army ist die Wartung von Akkus nicht vorgesehen.
Wenn eine Batterie versagt, wird ohne zu zögern ein neues
Pack ausgegeben. Das führt zu einer hohen Ausfallquote.
In der niederländischen Armee dagegen sind die Soldaten
inzwischen für ihre Akkus verantwortlich. Das hat den
Abfall reduziert und die Zuverlässigkeit verbessert.
Die Batterie ist somit Teil der persönlichen Ausrüstung
des Soldaten.
Seit Einführung dieser neuen Behandlungsweise ist die
Ausfallquote erheblich gesunken und die Akku-kapazität
gestiegen. Unerwartete Geräteausfälle wurden beinahe
gänzlich beseitigt. Es sollte außerdem erwähnt
werden, daß die niederländische Armee ausschließlich
NiCd-Akkus verwendet. Jedes Pack wird regelmäßig
mit Hilfe eines Analysegeräts von Cadex gewartet. Batterien,
deren Kapazität unter 80% des Nennwerts liegen, werden
neu konditioniert, und nur diejenigen ausgetauscht, welche
nicht instandgesetzt werden können. Die US-Army andererseits
verwendet NiMH-Akkus, die zwar eine höhere Energiedichte
als NiCd liefern, aber eine kürzere Lebensdauer besitzen.
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