Erhöhte Selbstentladung
Alle Akkus sind einer bestimmten Selbstentladung
unterworfen. Der größte Energieverlust tritt in den ersten
24 Stunden nach der Aufladung ein. Als Faustregel läßt sich
sagen, daß ein auf Nickel basierender Akku 10-15% seiner Kapazität
in den ersten 24 Stunden nach der Ladung verliert, gefolgt
von 10-15% jeweils in jedem darauffolgenden Monat.
Die Selbstentladung ist bei den Li-Ion Akkus
geringer als bei auf Nickel basierenden Systemen. Ein gut
abschneidendes System in Bezug auf die Selbstentladung ist
das Blei-Säure-System, daß sich nur um 5% pro Monat entlädt.
Es soll jedoch erwähnt werden, daß der Blei-Säure-Akku auch
die geringste Energiedichte unter heutigen Akkusystemen aufweist.
Daher ist dieses System für portable Kleingeräte ungeeignet.
Statt dessen ist die Blei-Säure bei stationären Einrichtungen,
wie z.B. Notstromaggregaten und UPS-Einheiten oder zum Radantrieb
bei Rollstühlen und Golf-Carts zu finden.
Bei höherer Temperatur steigt die Selbstentladung
bei allen Akkuchemiearten an. Typischerweise verdoppelt sich
der Wert je 10°C (18°F). Große Selbstentladungen entstehen wenn ein Akku lange in einem heißen
Fahrzeug verbleibt. Ein Problem entsteht wenn die gespeicherte
Energie im Verlauf des Tages durch Selbstentladung anstelle
der angewandten Nutzung verlohren geht. Dieses Phänomen tritt
bei älteren Akku-Packs häufig auf.
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Auswirkungen der Impedanz bei hoher
Belastung
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Bild 6: Akku
mit hoher Selbstentladung.
Erhöhte Temperatur,
hohe Zykluszahlen und das Altern treiben die Selbstentladung
voran. Ein Problem entsteht wenn die gespeicherte Energie
im Verlauf des Tages durch Selbstentladung anstelle
der angewandten Nutzung verlohren geht.
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Die Selbstentladung eines Akkus steigt mit
Alterung und Gebrauch. Ein NiMH Akku ist nur für 300-400 Zyklen
gut. Hingegen ist ein NiCd nach über 1000 Zyklen noch leistungsfähig.
Bei den Li-Ion und Blei-Säure-Systemen steigt die Selbstentladung
nicht in gleichem Maße wie bei den auf Nickel basierenden
Systemen an, nachdem sie einer hohen Zykluszahl ausgesetzt
wurden.
Wenn ein Akku unter hoher Selbstentladung leidet,
gibt es keine Möglichkeit, diesen Effekt zu korrigieren. Die
Ursachen, die eine Selbstentladung beschleunigen, liegen in
abgesonderten kristallinen Formationen und den dadurch entstehenden
Beschädigungen an den Separatoren. Das Überhitzen der Akkus
beim Aufladen und hohe Zyklenzahlen, welche ein Aufschwellen
der Zellen fördern, sind für die Beschädigungen.
verantwortlich.
Es gibt kein einfacher Schnelltester, der eine
Selbstentladung des Akkus messen kann. Jedoch kann ein Akku-Analyser
benutzt werden, der Test dauert jedoch einige Zeit. Durch
Ablesen der Anfangskapazität nach einer vollen Ladung und
Entladung, und dem erneuten Messen der Kapazität nach einer
Zeitvorgabe von etwa 12 Stunden, kann die Selbstentladung
automatish ausgeführt werden. Der Cadex C7200 Analyser führt
diesen Vorgang selbstständig durch.
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