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Akku-Geheimnis gelöst!

Isidor Buchmann
Cadex Electronics Inc.
Isidor.buchmann@cadex.com
www.buchmann.ca

Edited May 2001

Mit dem Trend weg vom analogen, hin zum digitalen Handy, werden neue Anforderungen an den Akkumulator gestellt. Anders als bei analogen Handys, die gleichmäßig Strom verbrauchen, beansprucht das Digitale den Akku mit kurzen starken Stromstößen. Das GSM Handy benötigt bis zu 1.7A Strom, wenn es im äußeren Grenzbereich bei maximaler Übermittlungsleistung betrieben wird. Bild 1 zeigt die typische Strombelastung eines GSM Handys.

Bild 1:  GSM Waveform Standard
Das GSM Waveform Standard Diagramm übermittelt Sprech-/Daten-Funktionen in Stößen von 567uS in einem Bereich von 4.61mS. Die Stromspitzen variieren je nach der Signalstärke und erreichen 1.7 Ampère in Grenzbereichen

Eine der dringlichsten Anforderungen des Akkus für digitale Handys ist ein geringer Innenwiderstand (Ri). Gemessen in Milli-Ohm (mΩ), ist der Innenwiderstand der Wächter eines Akkus, der in grossem Maße die Dauer der Sprechzeit bestimmt. Je geringer der Widerstand, desto besser kann der Akku die erforderlichen Ströme liefern. Ein grosser Ri führt zu verfrühter ‘Akkuschwäche’-Anzeige bei einem Akku der möglicherweise noch über genügent Energievorrat verfügt. In diesem Fall kann die gespeicherte Energie nicht vollständig abgegeben werden.

In Bild 2 untersuchen wir vier wesentliche, global vertriebene Handysysteme und vergleichen deren Anforderungen an Spitzenstromstärken und Spitzenleistungen. Es handelt sich um die Systeme AMP, GSM, TDMA und CDMA. Das Tetra System ist ähnlich wie TDMA.

  AMP GSM TDMA CDMA
Type Analog Digital Digital Digital
Leistungsspitzen 0.6W 1 - 2 Watts 0.6 - 1 Watts 0.2 Watts
Stromspitzen1 0.3A DC 1 - 2.5A 0.8 - 1.5A 0.7A
In Gebrauch seit 1985 1986 1992 1995 - 96

Bild 2:
Allgemein gebräuchliche Handy-Systeme und deren Anforderungen an jeweilige Stromspitzenabgaben.

1  Der Strom variiert mit der Akkuspannung; ein 3.6V Akku benötigt einen höheren Strom als einer mit 7.2V.

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