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Bild 3: 1 kW Portabler Brennstoffzellen-Generator.
Die PEM-Brennstoffzelle ist
ein völlig automatisiertes Energiesystem, das Wasserstoff
und Sauerstoff, welcher der Umgebungsluft entnommen
wird, direkt in Gleichstrom umwandelt. Wasser ist das
einzige Nebenprodukt dieser Reaktion. Dieser Brennstoffzellen-Generator,
der mit niedrigem Druck funktioniert, liefert zuverlässige,
saubere, stabile und leistungsfähige Energie. Er ist
klein genug, um dorthin getragen zu werden, wo Energie
erforderlich ist.
Courtesy of Ballard Power Systems
Inc. [Februar 2001]
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Die Solid Oxide Brennstoffzelle (SOFC) ist am besten für
stationäre Anlagen geeignet. Das System benötigt Betriebstemperaturen
über 1000°C. Neuere Systeme sind in Entwicklung, die mit Temperaturen
um 700°C funktionieren.
Ein bedeutender Vorteil des SOFC ist die freiere Wahl des
Brennstoffes. Wegen der hohen Betriebstemperatur wird der
Wasserstoff durch einen katalytischen Reformer-Prozess produziert.
Dadurch kann auf externe Reformer verzichtet werden um den
Wasserstoff aufzubereiten. Kohlenmonoxid, eine Verunreinigung
in den PEM-Systemen, ist der Kraftstoff für das SOFC. Zusätzlich
bietet das SOFC-System ein Wirkungsgrad von 60 Prozent, einer
der höchsten unter den Brennstoffzellen.
Höhere Zellentemperaturen verlangen spezielle und futuristische
Materialien, die die Herstellungskosten in die Höhe treiben.
Die Hitze beeinträchtigt die Lebensdauer und Sicherheit wegen
der erhöhten Beanspruchung des Materials. Andererseits bringen
hohe Temperaturen auch einen Nutzen, indem sie andere Energieumwandler
wie Dampfgeneratoren antreiben. Solche Nebeneffekte verbessern
die Leistungsfähigkeit dieses Brennstoffzellen-Systems zusätzlich.
Die alkalische Brennstoffzelle „Alkaline Fuel Cell (AFC)“
bekam erneute Aufmerksamkeit wegen den tiefen Betriebskosten.
Obwohl grösser als das PEM-System hat die alkalische Brennstoffzelle
das Potential zu tieferen Herstellungs- und Betriebskosten.
Das Wasser-Management ist einfacher, gewöhnlich wird kein
Kompressor gebraucht und die Materiale sind günstiger. Während
die Trenneinrichtung der PEM-Zelle zwischen $800 und $1,100
pro Quadratmeter kostet, ist das Äquivalent für das alkalische
System fast vernachlässigbar. (Im Vergleich: Die Trenneinrichtung
einer Bleisäure Batterie kostet $5 pro Quadratmeter.) Betriebskosten
von $100 bis $200 sind realisierbar. Start und Stop (fluten
und trocknen) ist akzeptabler als bei den meisten anderen
Systemen.
Leider braucht die ALFC reinen Sauerstoff und Wasserstoff
um zu funktionieren. Die Menge von Kohlendioxid in der Luft
kann die alkalische Brennstoffzelle vergiften. Es sollte aber
dennoch gesagt werden, dass Kohlendioxid leichter zu entfernen
ist als Kohlenmonixid, ein Mangel des PEM-Systems.
Anwendungen — Die Brennstoffzelle wird als Ersatz
für den normalen Verbrennungsmotor von Autos, Lastwagen und
Bussen betrachtet. Grosse Autohersteller arbeiten zusammen
mit Brennstoffzellen-Forschungszentren oder forschen alleine.
Es existieren Pläne für die Massenproduktion von Autos, die
mit Brennstoffzellen angetrieben werden. Wegen der niedrigen
Betriebskosten des Verbrennungsmotors und einiger ungelösten
technischen Probleme der Brennstoffzelle sagen Experten, dass
eine Lancierung der brennstoffzellenangetriebenen Autos nicht
vor 2015 eintritt, wenn nicht sogar erst im Jahre 2020.
Grosse Kraftwerke im Bereich von 40'000 kW werden wahrscheinlich
schneller sein als die Autoindustrie. Solche Systeme könnten
auch die entferntesten Standorte innerhalb der nächsten zehn
Jahre mit Elektrizität versorgen. Viele dieser Regionen haben
einen Überfluss an fossilen Brennstoffen, welche gebraucht
werden könnten. Die Zellen dieser grossen Energiewerke würden
länger halten als die mobilen Anwendungen, da sie nicht den
Erschütterungen und grossen Temperaturunterschieden ausgesetzt
wären.
Energieversorgungen zu Hause werden auch geprüft. Solch ein
Element würde im Keller oder ausserhalb des Hauses platziert,
ähnlich einer Klimaanlage eines typischen Mittelklasse-Hauses
in Nordamerika. Der Brennstoff würde Erdgas oder Propan sein,
eine Ware, die in vielen ländlichen Gebieten erhältlich ist.
Die Brennstoffzelle könnte bald mit Akkus für die portable
Anwendung, wie sie in Laptops und mobilen Telefonen vorkommen,
konkurrieren. Dennoch, aktuelle Technologien haben Grenzen,
was die Kosten und das Grössenkriterium für kleine portable
Geräte anbelangt. Zusätzlich sind die Kosten pro Wattstunde
für Kleinsysteme erheblich höher als für grosse Anlagen.
Lassen Sie uns die entstehenden Kosten, um ein Kilowatt (kW)
Energie zu produzieren, noch einmal überprüfen. In Bild 3
erfuhren wir, dass die Investition, um 1kW Energie einer wiederaufladbaren
Batterie zu produzieren, ungefähr $ 7000US beträgt. Diese
Rechnung basiert auf 7.2V; 1000mAh NiCd Bündel, die je $50
kosten.
Die hohen Kosten für portable Energieträger öffnen der Brennstoffzelle
viele Möglichkeiten. Bei einer Investition von $3,000 bis
$7,000 um ein Kilowatt Energie herzustellen ist die Energie
aus Brennstoffzellen aber immer noch nur wenig billiger als
diejenige aus konventionellen Akkus.
Direct Methanol (DMFC), die Brennstoffzelle, die für die
portable Anwendung vorgesehen ist, wird den Akku nicht notwendigerweise
ersetzen, aber wird als Ladegerät, das separat gebraucht wird,
dienen. Massproduzierte Brennstoffzellen, die der Form eines
Akkus ähneln, werden erst in einigen Jahren möglich sein.
Die Vorteile der portablen DMFC sind: Die relative hohe Energiedichte
(bis zu fünf mal mehr als bei einem Li-ion Akku); flüssiger
Brennstoff als Energieträger, umweltgerecht, schnelles Laden
und lange Laufzeiten. Eine Verwendung im Dauerbetrieb ist
durchaus möglich. Es wurden kleine Brennstoffzellen vorgestellt,
die mit einer Effizienz von 20% und während rund 3000 Stunden
liefen, bevor sie ersetzt werden mussten. Es gibt eine Verschlechterung
während der Nutzung der Zelle. Portable Brennstoffzellen sind
immer noch im experimentellen Stadium.
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