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Brennstoffzellen-Typen – Verschiedenen Variationen
von Brennstoffzellen-Systemen sind aufgetaucht. Das Bekannteste
ist das oben genannte und am weitesten entwickelte PEM-System,
das Polymerelektrolyten benutzt. Dieses System soll für Fahrzeuge
und portable Elektronik eingesetzt werden. Mehrere Entwickler
sind auch daran, stationäre Anwendungen zu entwickeln. Das
alkalische System, das ein flüssiges Elektrolyt braucht, ist
die bevorzugte Brennstoffzelle für die Weltraumanwendung,
eingeschlossen den Space Shuttle. Molten Carbonate (Flüssigkarbonat),
Phosphoric Acid (Phosphorsäure) und Solid Oxide (Festsauerstoff)
Brennstoffzellen sind für den stationären Gebrauch reserviert,
so wie Energie erzeugende Anlagen für elektrische Einrichtungen.
Unter diesen stationären Systemen ist das mit festem Sauerstoff
angetriebene System das am wenigsten entwickelte, hat aber
neue Aufmerksamkeit bekommen wegen den Durchbrüchen im Zellenmaterial
und in den Zellenkonstruktionen. Bild 3 vergleicht die bekanntesten
Brennstoffzellensysteme in Entwicklung.
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| Brennstoff-zell-Typ |
Anwendungen |
Vorteile |
Grenzen |
Status |
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| Proton
Exchange Membrane (PEMFC) |
Mobile (Busse, Autos), portable
Energie, mittlere bis grosse stationäre Energie-Erzeugung. |
Kompaktes Design; relativ lange
Lebensdauer; unterstützt von wichtigen Auto-Herstellern;
bietet schnelles Anspringen, tiefe Betriebstemperatur,
funktioniert mit 50% Effizienz. |
Hohe Herstellungs-Kosten, braucht
etliche Zusatzgeräte und reinen Wasserstoff, keine Toleranz
bei Verunreinigungen; komplexes Hitze- und Wasser-Management.
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Am besten entwickelt; limitierte
Produktion; bietet vielversprechende Technologie. |
Alkaline
(AFC) |
Weltraum (NASA),
irdischer Transport (Deutsche U-Boote). |
Wirtschaftliche
Herstellungs- und Betriebskosten; braucht keinen Kompressor,
schnelle Kathodenkinetik. |
Gross; braucht
reinen Wasser- und Sauerstoff. |
Erste Generation;
hat erneute wegen den wirtschaftlichen Betriebskosten. |
Molten
Carbonate
(MCFC) |
Grosse Energie-Erzeugung. |
Hocheffizient, Hitze ist verwendbar.
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Instabilität des Elektrolyten,
limitierte Lebensdauer. |
Gut entwickelt, halb kommerziell. |
Phosphoric
Acid
(PAFC) |
Mittlere bis
grosse Energieerzeugung. |
Kommerziell
erhältlich, versch. Brennstoffe möglich, Hitze ist verwendbar. |
Schlechte Effizienz,
limitierte Lebensdauer, teurer Katalysator. |
Stellt sich
der Konkurrenz von PEMCF. |
| Solid Oxide
(SOFC) |
Mittlere bis grosse Energieerzeugung.
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Hohe Effizienz, verschiedene Brennstoffe
möglich, nimmt direkt Erdgas, kein Reformer nötig, funktioniert
bei 60% Effizienz, Hitze ist verwendbar. |
Hohe Betriebstemperatur, exotisches
Material erforderlich, hohe Produktionskosten, Oxidation,
tiefe spezifische Energie. |
Am wenigsten entwickelt. Durchbrüche
im Zellenmaterial und Zellendesign lösen neue Forschung
aus. |
Direct
Methanol
(DMFC) |
Geeignet für
portable, mobile und stationäre Anwendungen. |
Kompaktes Design,
weder Kompressor noch Befeuchter nötig, führt Methanol
in flüssiger Form direkt zu. |
Komplexe Zellen-konstruktion,
schlechte Belastungseigenschaft, funktioniert mit 20%
Effizienz. |
Laborprototypen. |
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Bild 3: Vor- und Nachteile der verschiedenen
Brennstoffzellensysteme.
Das PEM ist das am weitesten entwickelte
System heute.
Das PEM-System erlaubt kompaktes Design und erzielt ein gutes
Energie/Gewichtsverhältnis. Ein anderer Vorteil ist das schnelle
Aufstarten wenn Wasserstoff angewendet wird. Die Zelle funktioniert
bei relativ tiefen Temperaturen von ungefähr 80°C (176°F).
Der Wirkungsgrad liegt bei annähernd 50 Prozent. (Im Vergleich,
der Verbrennungsmotor hat einen Wirkungsgrad von ungefähr
15 %).
Die Grenzen des PEM-Systems sind die hohen Herstellungskosten
und das komplizierte Wassermanagement. Der Kern enthält Wasserstoff,
Sauerstoff und Wasser. Wenn er trocken ist, wird der Innenwiderstand
gross und Wasser muss hinzugefügt werden, um das Systemgehen
zu erhalten. Zu viel Wasser jedoch würde das System fluten.
Die PEM-Brennstoffzelle hat einen eingeschränkten Temperaturbereich.
Einfrierendes Wasser kann den Kern beschädigen. Heizelemente
sind erforderlich, um die Zelle innerhalb einer gewissen Temperaturspanne
zu halten. Die Vorwärmzeit dauert lange und die Leistung im
kalten Zustand ist schlecht. Auch grosse Temperaturen können
dem System gefährlich werden.
Die PEM-Brennstoffzelle benötigt etliche Zusatzgeräte. Kompressoren,
Pumpen und andere Apparate verbrauchen 30 Prozent der erzeugten
Energie. Die PEM-Brennstoffzelle hat eine geschätzte Nutzungsdauer
von 4000 Stunden, wenn sie in einem Fahrzeug installiert ist.
Die verhältnismäßig kurze Lebenspanne wird durch den Aussetzbetrieb
verursacht. Starten und stoppen verursachen ein Trocknen und
Fluten, die den Membranendruck verursachen. Wenn das Aggregat
kontinuierlich genutzt würde, wäre eine Standzeit von 40.000
Stunden gut möglich. Das Ersetzen des Kerns verursacht die
Hauptkosten.
Die PEM-Brennstoffzelle benötigt reinen Wasserstoff. Die
Toleranz für Verschmutzungen wie Schwefel oder Kohlenmonoxid
ist sehr klein. Kohlenmonoxid kann das System beschädigen.
Die Membrane zersetzt sich, wenn verschiedene Brennstoffe
benutzt werden. Das Prüfen und Reparieren einer Zelle erweisen
sich als schwierig. Die Schwierigkeiten werden beim Instandhalten
einer Brennstoffzelle offensichtlich, wenn man beachtet, dass
eine typische 150V, 50 kW Einheit ungefähr 250 Zellen enthält.
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